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Der stressige COVID-19: Umgang mit aktuellen Stressbelastungen

Hintergrund – Stressbewältigung
Die Welt befindet sich durch die Corona-Krise in einer ausserordentlichen Lage. Um die Ausbreitung des Corona-Virus möglichst aufzuhalten, braucht es die Mithilfe und Unterstützung von uns allen. Jedoch ist sich die daraus entstehende häusliche Zurückgezogenheit kaum jemand gewohnt und die laufend neuen Weisungen und Informationen rund um das Covid-19 überhäufen uns täglich. Diese Flut an Informationen, die Sorge um Angehörige und um den Job, die Ungewissheit in Bezug auf die weitere Entwicklung und die Enge in den eigenen vier Wänden können Gefühle von Angst, Unsicherheit und Stress auslösen. Diese hohe Zahl an kritischen Ereignissen und Herausforderungen gehen mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko einher. Daher ist es in dieser Zeit besonders wichtig, dass auf die eigene körperliche und mentale Gesundheit geachtet wird. Dabei kann es helfen, die eigenen Stressanzeichen zu kennen und zu wissen, wie dieser Stress abgebaut werden kann, um negativen Folgen zu verhindern.

Bedarfsabkärung: Psychische Gesundheit im Unternehmen

Hintergrund – Bedarfsabklärung seitens der Mitarbeitenden
Um Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit gezielt zu verbessern, ist es wichtig Informationen zu Gesundheit, Befinden, Belastungen und Ressourcen der Mitarbeitenden zu erheben und auszuwerten. Die Resultate daraus legen den Grundstein für bedarfsgerechte und zielgerichtete Massnahmen.

Stressmanagement – Dem Stress an den Kragen

Hintergrund – Stressbewältigung
Andauernder Stress wirkt sich über kurz oder lang negativ auf Körper und / oder Psyche aus. So zeigen Studien deutlich, dass Stress an der Entstehung zahlreicher Erkrankungen beteiligt oder sogar die Hauptursachedafür ist. Die Arbeit kann gleichermassen stressig sein wie die Freizeit. Dabei sind die Beschleunigung unseres Lebens, Ängste, Erwartungen, Erfolgszwang, Terminvorgaben, zwischenmenschliche Konflikte nur ein paar Punkte auf einer langen Liste, die uns unter Druck setzen können. Stress lässt sich in unserem Alltag also kaum vermeiden. Wie belastend allerdings eine Situation ist, hängt sehr stark von der persönlichen Einschätzung ab. Unsere körperlichen und persönlichen Ressourcen bilden die Grundlage für den Umgang mit Stresssituationen. Es ist wichtig, Stresssymptome frühzeitig zu erkennen. Durch gezieltes Verhalten kann verhindert werden, dass Stress zum Krankmacher wird.

Im Kontakt mit sich selbst und anderen – Stärkung der Ich-Grenze

Hintergrund – Im Kontakt mit sich selbst und anderen
Jeder Mensch verfügt über eine individuelle psychische Innenwelt, an die gleichzeitig eine trennende und verbindende Grenze zur Aussenwelt besteht. Durch diese Grenze ist der Mensch in der Lage, zwischen eigenen und fremden Gefühlen, Erfahrungen und Bildern zu unterscheiden. Bei zwischenmenschlichen Begegnungen und somitinsbesondere in Berufen, bei denen der Kontakt zu anderen Personen im Zentrum steht, spielt diese Grenze für die Dynamik von Beziehungen eine wichtige Rolle. Normalerweise richten wir unsere Sinne unbewusst auf unser Gegenüber und spüren automatisch in den anderen hinein. Diese Automatismen lassen sich mit gezielten Übungen aus der Körper-und Atemtherapie bewusst brechen. Durch ein besseres Verständnis der Grenzdynamiken sowie der Fähigkeit, die individuelle Ich-Grenze bewusst wahrzunehmen, können Beziehungen gezielt gestaltet und moduliert werden.Die psycho-dynamische Körper-und Atemtherapie hat zum Ziel, die Gesundheit und das Wohlbefinden zu fördern und die Widerstandskraft gegen allfällige Störfaktoren zu stärken, in dem die bestmögliche Spannungsbalance von Körper, Seele und Geist mit der Fähigkeit zu adäquatem Handeln im Alltag angestrebt wird.

Selbsttest zur Ermittlung des allgemeinen Belastungslevels

Hintergrund – Selbsttest
Um Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit gezielt zu verbessern, ist es wichtig Informationen zu Gesundheit, Befinden, Belastungen und Ressourcen der Mitarbeitenden zu erheben und auszuwerten. Die Resultate daraus legen den Grundstein für bedarfsgerechte und zielgerichtete Massnahmen.Mittels eines auszufüllenden Selbsttests werden quantitativ Informationen zur Ermittlung des allgemeinen Belastungslevels im Unternehmen gesammelt.

Stressbewältigung für Lernende

Hintergrund – Stressbewältigung
Verschiedene typische Risikofaktoren des Jugendalters können Einfluss auf die subjektive oder objektive Gesundheit in dieser Lebensphase und darüber hinaus haben. Jugendliche und junge Erwachsene werden zeitgleich in mehreren Entwicklungsebenen gefordert: Psychologisch stellen die Pubertät und das junge erwachsenen Alter Herausforderungen im Sinne der Identitäts-und Rollenbildung, psychosozial sind die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit neuartigen Beziehungsformen und dynamischen Beziehungssystemen gefordert und beruflich wird gegenüber den Lehrern in der Schule sowie dem Arbeitgeber Leistung erwartet. Hinzu kommt, dass viele Jugendliche mit entwicklungsunabhängigen, kritischen Ereignissen konfrontiert werden (z.B. Umzug, Scheidung der Eltern, etc.). Die in der Schweiz durchgeführte Studie TREE (Transitionen von der Erstausbildung ins Erwerbsleben) zeigt, dass rund ein Viertel aller Jugendlichen während ihrer Jugendzeit mehr als zehn solcher kritischen Ereignisse erleben. Diese hohe Zahl an kritischen Ereignissen und die entwicklungsbedingten Herausforderungen gehen mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko einher. Dabei wird Stress als eine der Hauptursachen angesehen. (Dis-) Stress tritt dann auf, wenn es zu einem Missverhältnis zwischen Anforderungen, die an eine Person gestellt werden, und den Möglichkeiten und Fähigkeiten dieser Person, die Anforderungen zu kontrollieren beziehungsweise zu bewältigen (Coping), kommt. Wichtig ist allerdings zu wissen, dass der Terminus «Stress» nicht automatisch krank macht –im Gegenteil.

Digitalisierter Alltag – Chancen und Risiken

Hintergrund – Digitalisierter Alltag (Home-Office, virtuelle Kommunikation, Soziale Medien)
Seit längerer Zeit löst die Digitalisierung eine Veränderungswelle sowohl im privaten wie auch im beruflichen Kontext aus. Dazu kommt, dass die Pandemie diese Digitalisierung noch einmal zusätzlich vorantreibt: Dem Frontalunterricht folgte Home Schooling, dem Kinobesuch das Streamen von Filmen, dem Teilzeit-Home-Office folgteein Vollzeit-Home-Office und dem Kneipenbesuch der Aufenthalt in sozialen virtuellen Netzwerken.Dies sind spannende Entwicklungen, die potenziell sogar gesundheitsfördernd sein können,dasie mit der Möglichkeit nach mehr Selbstbestimmung einhergehen. Dafür ist jedoch unabdingbar, einen bewussten Umgang mit den verschiedenen digitalisierten Medien zu pflegen (z.B. News-Blogs, Facebook, Instagram, etc.) sowie die Situation «Home-Office»in unserem Alltag gezielt zu gestalten. Mit Wissen, Übung und Geschick kann verhindert werden, dass Gewinne durch die aktuellen Begebenheiten ausbleiben oder sogar ins Gegenteil umschlagen. So gilt es mögliche negative Folgen,wie beispielsweise die Selbstausbeutung bis zur Erschöpfung, Burnout und zerbrochene soziale Beziehungenunbedingtzu verhindern.