Achtsamkeit

Hintergrund
Erleben und Handeln läuft meist schematisch und automatisiert ab und ist dem Menschen kaum bewusst. Auch seelisch fordernde und negative Prozesse funktionieren in diesem Autopilot-Modus. Achtsamkeit ist ein Prozess, bei dem die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick gerichtet ist. Sie ist ein Instrument und eine Technik, um vorherrschende körperliche, emotionale und geistige Zustände wahrzunehmen und damit in unser Handeln integrieren zu können. Dabei ist wichtig, dass Gedanken und Emotionen als funktionelle psychologische Phänomene wahrgenommen und nicht als negativ bewertet werden. Die Achtsamkeitspraxis vermittelt einen Ansatz, um aus belastenden Gedanken und Gefühlen auszusteigen und einen anderen Standpunkt einzunehmen. Damit bietet Achtsamkeit besonders im Umgang mit Stress und in Situationen mit hohem Leistungsdruck nachhaltig eine wirksame Methode der Selbstregulation.

Achtsamkeit setzt sich aus vier Bestandteilen zusammen:

  • Bewusstes Lenken der Aufmerksamkeit
  • Ausrichtung auf den gegenwärtigen Augenblick (Hier und Jetzt
  • Akzeptanz des Wahrgenommenen und Erlebten ohne Urteil, Kritik oder den Wunsch, etwas zu verändern
  • Etablierung eines „inneren Beobachters“, der die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen mit Abstand von Aussen betrachtet und somit Abstand von diesen schafft

Intuition

Hintergrund

Die heutige Zeit läuft immer schneller, die Anforderungen werden komplexer und der Druck auf Fach- und Führungskräfte steigt. Entscheidungen müssen rasch getroffen werden, um Unternehmen zukunftsfähig zu halten und den Erwartungen von Kunden, Aktionären und Stakeholdern gerecht zu werden. Diese Belastung führt leider oft zur Überbelastung der Mitarbeitenden und die notwendige Kreativität für Innovationen bleibt aus. Intuition im Berufsalltag wirkt dem entgegen.